Was ich aus meiner Heavy Metal-Zeit über weiblichen Erfolg gelernt habe

Der Artikel ist Teil der Blogparade „Weiblich erfolgreich“ von Mara Stix.

„Sex & The City“ und „Vorstadtweiber“

Schuhtick. Diätwahn. Luxushandtäschchen. Weiblich wird in unserer Sprache oft mit Klischees verbunden. Bei „erfolgreich und weiblich“ sind es noch ein paar mehr. Die Serie „Sex & the City“ hat uns gleich vier schablonenhafte Frauencharaktere auf dem Designer-Silbertablett serviert: die modeverrückte Kolumnistin, die blauäugige Galeristin, die zielstrebige Anwältin und die männermordende PR-Agentin. Fast schon eine Hauptrolle spielen hier Schuhe – bevorzugt von Manolo Blahnik. All diese Ladies haben etwas gemeinsam: sie sind beruflich erfolgreich, kämpfen jedoch mit sich selbst und der Suche nach dem privaten Glück. Bei uns in Österreich gibt es die Serie „Vorstadtweiber“, die mittlerweile auch nach Deutschland und in die Schweiz übergeschwappt ist. Hier geht es um eine Riege gelangweilter Damen, die sich mit allerlei amourösen Abenteuern und nicht immer ganz blütenweißen geschäftlichen Aktivitäten die Zeit vertreibt.

Was ist weiblich? Zwei X-Chromosomen?

Als Expertin für authentische Kommunikation kann ich nur jede Frau dazu ermutigen, ihre Weiblichkeit auf individuelle Art zu leben. Wir dürfen alles sein: stark und schwach. Riot Girl und vollendete Lady. Pippi Langstrumpf oder Ronja, die Räubertochter. Niemand kann und darf uns vorschreiben, was „Frau“ zu tun oder zu lassen hat oder was es bedeutet, mit zwei x-Chromosomen auf die Welt gekommen zu sein. Dank der vielen erlernten Klischees („das schwache Geschlecht“) wird man bei toughem Auftreten – vor allem in der Geschäftswelt – rasch als unweiblich abgestempelt.

Es ist NICHT unweiblich: 

1.) zu sagen, was man will

2.) sich so zu zeigen, wie man ist

3.) seinen Wert zu kennen

Gibt man sich zu feminin oder gar sexy, wird man oft zur Zielscheibe von Belästigungen und wird vielleicht sogar als „leichte Beute“ wahrgenommen. Weiblich erfolgreich kann also rasch zur Lose-Lose-Situation werden. Da hilft nur eines: sein eigenes Ding machen, sich nicht beirren lassen und konsequent den eigenen Weg gehen – egal was andere darüber denken.

AC/DC und die „Frauenquote“

Ob in der Politik oder in der Wirtschaft: immer wieder wird darüber diskutiert, ob es eine verpflichtende Frauenquote geben soll. Ich für meinen Teil kann darauf gut und gern verzichten. Als One-Woman-Show schreibe ich meine eigenen Gesetze und entscheide selbst, wann und mit wem ich arbeiten möchte. Einige Jahre habe ich als Heavy Metal-DJ in düsteren Kaschemmen für harte Musikbeschallung gesorgt. Hier ist der Frauenanteil noch wesentlich geringer als in den Vorstandsetagen von Top-Unternehmen. Während ich Iron Maiden, AC/DC und Metallica aufgelegt habe, konnte ich interessante Feldforschungen an der „XY-Spezies“ betreiben und mir einige sehr nützliche männliche Strategien aneignen.

Hier die drei wichtigsten:

1.) sich selbst loben und wichtig nehmen

2.) auch mal auf den Tisch hauen

3.) gesunde Aggression (wieder) erlernen

Mein Fazit, das mir schon häufig auf meinem Weg zum Erfolg weitergeholfen hat: „Do it the male way“ – ohne dabei ein Mann zu werden. Soll heißen: Erfolgsfördernde Strategien von den Männern übernehmen und mit weiblicher Intuition, Einfühlungsvermögen und unwiderstehlichem Charme kombinieren – dann sind wir Frauen im Business unschlagbar! Zur Belohnung für unsere Self-Made-Erfolge gönnen wir uns einen Extra-Wellness-Tag, gehen zum Schuh-Shopping oder aufs nächste Heavy Metal-Konzert – je nach Neigungsgruppe.

Wer seine weibliche Erfolgsgeschichte auf seiner Webseite in klischeefreie Worte fassen möchte, den lade ich zu meinem nächsten kostenlosen Webinar „Meine authentische Über Mich-Seite“ ein. Anmeldung hier.

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Ohrenkaktus

Veronika Pavlicek. Kommunikationsexpertin. Authentizitätscoach. Survival Trainerin für die Seele.

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