Neue Wege denken. Mein Krisenfahrplan.

Krisenfahrplan

Auf der Suche nach der Wahrheit

Die Medien sind voll von Informationen, aber auch Fake News. Was soll man von all dem halten? Was ist wahr, was nicht? Wie viele Sorgen sollen wir uns jetzt machen, oder ist es doch gar nicht so schlimm? Meine ganz persönliche Sichtweise hat mit gesundem Menschenverstand zu tun. Die Maßnahmen, soziale Kontakte einzuschränken und Geschäfte zu schließen, wurden nicht zum Spaß gesetzt. Ernst zu nehmen ist die Lage also sehr wohl. Und nur wenn sich alle möglichst an die Vorgaben halten, können sie auch Wirkung erzielen. Und ich zeige Dir meinen Krisenfahrplan, um gut durch diese Zeit zu kommen.

Im Zuge der Corona-Krise habe ich drei Gruppen von Menschen identifiziert, die sehr widersprüchliche Aussagen verbreiten.

Die Luft-und-Liebe-Fraktion

“Bleiben wir in der Liebe, dann wird alles gut.” “Mit der richtigen Energieschwingung lässt sich jede Krankheit besiegen.” “Du erschaffst Deine Welt mit Deinen Gedanken. Ein starkes Mindset lässt dem Virus keine Chance.”

Ich bin fast sicher, dass auch Du in den vergangenen Tagen das oder zumindest ähnliches gelesen hast. Versteh mich bitte nicht falsch: Liebe ist wunderbar und wichtig. Das Leben mit liebevollen Augen zu betrachten und eine positive Grundhaltung ebenso. Allerdings bin ich zu sehr naturwissenschaftlich geprägt, um mich ausschließlich darauf verlassen zu wollen. Aussagen wie die oben genannten halte ich daher sogar für fahrlässig. Ich habe immerhin den 1. Studienabschnitt in Biologie abgeschlossen (dann kam das Radio) und weiß, wie ein Virus aussieht und welche verheerenden Schäden es in anderen Organismen – einschließlich menschlichen – anrichten kann.

Die Keine-Panik-Fraktion

Ich weiß nicht, wie es euch geht. Doch bei mir löst kaum etwas mehr Panik aus als die Aussage, doch bitte jetzt nicht in Panik zu verfallen. Das ist wie “Entspanne Dich!” oder “Sei endlich ruhig!” Hat das schon jemals funktioniert? Hier darf noch an der Kommunikation gearbeitet werden. Positiv formuliert, fällt es bestimmt leichter, sich an Anweisungen zu halten und mit Blick auf die Gemeinschaft zu handeln. Angst auszulösen ist nicht gut. Denn wir wissen alle, dass Angst uns schwächt. Mittel gegen die Angst und um in Ruhe und Balance zu bleiben: Zentrierung. Verwurzelung. Meditation. Und Lachen so oft es geht, auch wenn die Lage auf den ersten Blick alles andere als lustig ist.

Die Verschwörungstheoretiker

Vor allem in den Social Media werden abstruseste Theorien und Fake News verbreitet. Kommen Dir einige davon bekannt vor? Das Virus wurde in Labors gezüchtet, um uns in freiwillige Geiselhaft zu zwingen und uns gefügig zu machen. Hinter all dem steckt ein großer Verschwörungsplan. Von Staaten, die nun endlich die Weltherrschaft erlangen wollen. Von Bankern und Wirtschaftsbossen, die das Bargeld abschaffen wollen. Vielleicht stecken sogar Aliens oder Reptiloide dahinter. Als Journalistin habe ich gelernt, zu recherchieren. Man braucht nicht lange suchen, bis sich der Wahrheitsgehalt dieser Informationen pulverisiert. Einige Urheber dieser Stories sind sogar Menschen, die tatsächlich noch daran glauben, dass die Erde eine Scheibe ist.

Der Krisenfahrplan. Gegen die Angst.

Jetzt sollten wir unsere Seele und unseren Körper besonders gut behandeln. Fit bleiben mit  Gymnastik oder Yoga, geht auch zu Hause auf der Matte. Neben Meditation und wohltuender Musik können wir die Natur genießen, selbst wenn wir nicht hinaus dürfen. Die Bilder werden uns ins Haus geliefert. Statt ununterbrochen Beunruhigendes anzusehen, schauen wir doch einmal eine Natur-Dokumentation an. Ich selbst habe erst unlängst eine über den Lebensraum Wald gesehen. Das satte Grün, das Vogelgezwitscher, die sprudelnden Bäche, die in Zeitraffer wachsenden Pilze, der Lauf der Jahreszeiten. Die Bilder von den Wundern unserer Natur hatten eine wohltuende Wirkung auf mich.

Ein weiterer positiver Effekt ist die Erkenntnis, dass weniger mehr ist. Die Reduktion bedeutet in unserer von Überfluss geprägten Gesellschaft keinen Mangel, sondern eher Erleichterung. Die Einschränkungen geben uns Gelegenheit, über Ressourcen nach zu denken. Was benötigen wir wirklich? Nützen wir die Zeit, um uns von Ballast zu trennen. Aufzuräumen, den Kleiderschrank auszusortieren. Aber auch, um auf einem weißen Blatt Papier neue (Geschäfts-)ideen zu entwickeln.

Verbinden wir uns – online!

Zum sinnvollen Krisenfahrplan gehört auch, jetzt über Online-Möglichkeiten nachzudenken. Als Konsument und Schüler kannst Du z.B. online eine neue Sprache lernen oder du möchtest als Produzent Deine eigene Expertise in Online Kurse verpacken. BeraterInnen wie ich, bieten ihre Dienste nun via Zoom-Call an. Du bist nicht allein. Wir können uns verbinden und austauschen. Online ist das sehr leicht möglich. Du hast Scheu vor der Technik? Meine Business-Mentorin Meike Hohenwarter weiß, dass jetzt ganz viele dieses Wissen benötigen und schenkt Dir noch bis 18.3. ihren Zoom-Online-Kurs .

Am 4.4. kannst Du Dich bei einem Workshop, den ich komplett “auf online” umgestellt habe, mit Deiner Stimme beschäftigen und Deine Kommunikation verbessern. Anmeldung hier.

Und ich schenke dir 30 Minuten meiner Zeit. Ich nehme Dich ernst und höre Dir zu, wenn Dich in dieser ungewöhnlichen Lebenssituation Ängste quälen. Unser Gespräch findet übrigens auch via Zoom statt. Hier kannst Du es buchen.

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Ohrenkaktus

Veronika Pavlicek. Befreit in die Sichtbarkeit. Counseling. Mentoring. Walk & Talk. Expertin für den Zusammenhang zwischen Stimme und Seele.

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